Aussaatkalender 2014

aussaatkalenderDie Zeit zum Aussäaen ist gekommen. Alle Gärtner*innen stehen schon in den Startlöchern. Für die, die jedes Jahr wieder vor der Frage stehen: “Wann kann ich welches Gemüse, welche Kräuter aussäaen und wann beginne ich sie vorzuziehen?” – und ich gehöre auch immer wieder zu denen – gibt es einige ganz nützliche Helferlein. Deswegen hier eine kleine Linksammlung zu meinen Favoriten

Aussaatkalender

  • aussaatkalender.com -> sehr übersichtlich, weil man sich an farblichen Balken orientieren kann. Es gibt eigene Kalender für Kräuter, Blumen und Gemüse
  • Aussaatplan nach Hubert Jaksch -> auch sehr übersichtlich. leider aber in schlechter Bildqualität hier veröffentlicht. Eine bessere konnte ich nicht finden
  • garten.net -> wer gerne nach Monaten sucht und so ein wenig den Überblick bewahren will, finden hier eine gute Struktur

Mondkalender

Wer noch einen  Schritt weitergehen will und auch nach dem Mond gärtnert, für den/die könnte dieser Mondkalender eine gute Hilfe sein:

Mondkalender (pdf)

Zum Abschluss noch ein Buchtipp:

Andrea Heistinger und Arche Noah haben im Herbst 2013 “Das große Biogarten-Buch” im Löwenzahn Verlag herausgegeben. Andrea Heistinger scheint damit endgültig in die Fußstapfen von Marie-Luise Kreuter zu treten ;-)

Andrea Heistinger, Arche Noah
Das große Biogarten-Buch
ISBN: 978-3-7066-2516-6

Operative Landscapes

Alissa North, Operative Landscapes (c) www.birkhauser.com

Alissa North, Operative Landscapes
(c) www.birkhauser.com

Alissa North zeigt in ihrem neuen Buch “Operative Landscapes – Building Community Through Public Space) in zahlreichen bebilderten Beispielen, wie Architektur und Landschaftsplanung zu begegnungsfördernden öffentlichen und teilöffentlichen Flächen beitragen können.

Die Beispiele sind angelehnt an die Planungsabläufe eingeteilt in Konzepte, Pläne, Entwicklung (im Sinne von Projektentwicklung), Konstruktion und Entwicklung im Sinne von Pflege, Wachstum und dem Erreichen eines gewissen Zielstadiums.


Prominenter Vertreter aus Österreich ist die Umgestaltung der ehemaligen Brauerei Reininghaus in Graz. Der Masterplan für das 100 ha große Gelände legt besonderen Weret auf öffentliche Begegnungszonen, die es den Menschen ermöglichen miteinander in Kontakt zu kommen.

Auch die Guerilla Gardening Projekte von Richard Reynolds werden dargestellt als eine Form der Aneigung öffentlicher Brachen. Diese Form der subversiven Gestaltung bringt ebenfalls die Nachbarn einer städtischen Gegend zusammen.

Alissa North
Operative Landscape
Building Community Through Public Space

(c)2013 Birkhäuser verlag GmbH, Basel

ISBN 978-3-0346-0821-3

Bücherfrühling in der Stadt

Der Frühling lässt heuer zwar auf sich warten, dennoch sind die GärtnerInnen schon fleißig und ziehen kleine Pflänzchen auf Fensterbänken oder in Glashäusern vor. Sobald der Boden dann aufgetaut ist, kann er für die kommende Saison vorbereitet werden. Im letzten Jahr sind wieder viele Bücher publiziert worden, die sich insbesondere dem Gärtnern auf kleinstem Raum bzw. im städtischen Umfeld annehmen.

Ich habe einige davon gelesen, letztes Jahr aber keine Zeit mehr gehabt darüber zu berichten. Nun verschafft mir der anhaltende Winter etwas Zeit, das endlich nachzuholen. Im Folgenden möchte ich über diese 3 Bücher berichten:

  1. Josie Jeffrey: Mit Samenbomben die Welt verändern, Ulmer
  2. Judith Anger, Immo Fiebig, Martin Schnyder: Jedem sein Grün – Urbane Permakultur, Selbstversorgzung ohne Garten, kneipp verlag
  3. Andrea Heistinger: Handbuch Bio-Balkongarten, Löwenzahn


Mit Samenbomben die Welt verändern

Mit-Samenbomben-die-Welt-veraendernJosie Jeffrey
www.ulmer.de
ISBN 978-3-8001-7693-9

Samenbomben sind zum Ausdruck für Guerilla Gardening geworden. Zu Hause vorbereitet, in die Tasche gesteckt und an einem passenden Ort fallengelassen bzw. auf eine Brache geworfen, sind sie Ausdruck des Wunsches eine Gegend zu verschönern und diversen Insekten Futter zu bieten.

Josie Jeffrey hat diese Samenbomben zu ihrem Lebensinhalt gemacht und teilt ihre Erfahrungen nun in Form eines Buches mit uns. Sie beginnt mit den Ursprüngen der Samenbomben in Japan und erzählt, wie Masanobu Fukuoka, ein Gründervater des natürlichen Anbaus und der Permakultur, diese für seine Form der Landwirtschaft wiederentdeckt. Mit dem Ausspruch: “Jede Samenbombe ist ein komplettes kleines Universum!”, weist Fukuoka auch schon auf das Geheimnis der kleinen “Erdkugeln” hin.

Neben einem Grundrezept für Samenbomben (praktisch nach dem “Reinheitsgebot” Erde, Ton/Lehm, Wasser, Samen) zeigt Josie dann Mischungen für verschiedene Zielgruppen, wie Bienen, Vögel, Schmetterlinge.

Einen großen Teil des Buches widmet sie den Pflanzen selbst. Wunderbar übersichtlich findet man hier neben einem schnellen Steckbrief Details zur Pflanze selbst, zu deren Verwendung in der Küche und natürlich Angaben zum richtigen Zeitpunkt für die Samenbomben. Natürlich fehlen auch nicht die Hinweise auf “falsche Ziele”, wie bspw. genutzte Grundstücke oder andere private Flächen.

Ulmer hat den Inhalt in ein sehr ansprechendes und übersichtliches Layout mit vielen Bildern und Farben gegossen. Es macht immer wieder Freude es in die Hand zu nehmen und ich werde sicher auch dieses Jahr wieder einige Samenbomben in meiner Wohngegend “verlieren”.

Jedem sein Grün – Urbane Permakultur, Selbstversorgzung ohne Garten

jedem_sein_gruenJudith Anger, Immo Fiebig, Martin Schnyder
kneipp verlag
ISBN 978-3-7088-0544-3

Die AutorInnen des Buches entstammen der Permakultur-Schule von Sepp Holzer, dem Agrarrebell aus Salzburg. “Geht nicht, gibts nicht!, das hat sich Holzer sicher oft gedacht und genauso wird in “Jedem sein Grün” gezeigt, was alles auf kleinstem Raum bzw. in städtischem Umfeld möglich ist. Nach der Lektüre dieses Buches findet wohl JedeR ein Fleckchen in oder vor seiner/ihrer Wohnung an dem ausprobiert werden kann, ob man nicht doch einen grünen Daumen hat. Ob das nun Blumentröge oder eine kleine Windowfarm direkt am Fenster sind, Hochbeete, Kegelbeete oder Salatampeln auf einem Balkon oder einer kleinen Terrasse oder eine kleine Fläche in der Umgebung auf der man zum/r Guerilla GärtnerIn wird, ergibt sich aus den persönlichen Wohnverhältnissen. Verständlicherweise geht nicht alles überall, doch wie gesagt: Geht nicht, gibts nicht! Es ist mehr möglich, als man im ersten Moment vermuten mag. Man braucht nur ein wenig Kreativität, Mut und Wille und ein Buch wie “Jedem sein Grün”.

Neben der Vorstellung diverser Projekte in Österreich, der Schweiz, den USA und anderen Ländern, eröffnen die AutorInnen auch einen Einblick ins Pflanzenlatein und geben dort neben Infos zu den häufigsten (Gemüse-)Pflanzen auch Hinweise zu Kompost und guten Nachbarschaften einzelner Pflanzen.

Leider hat der kneipp verlag beim Layout weniger Kreativität als die AutorInnen beim Inhalt gezeigt. Hellgrauer Text auf hellgrünem Hintergrund ist unglaublich schwer zu lesen. Auch fehlen unter manchen Bildern die Bildunterschriften, sodass die Leserschaft nur raten kann, was auf dem Bild gezeigt wird bzw. wo es aufgenommen wurde. Ein kleiner Wermutstropfen beim Lesen selbst.


Handbuch Bio-Balkongarten

handbuch_bio-balkongartenAndrea Heistinger
www.loewenzahn.at
ISBN 978-3-7066-2494-7

Auch Andrea Heistinger  bedient mit ihrem neuen Buch die StadtgärtnerInnen. Die Autorin ist ja schon szenebekannt mit ihren Handüchern über Bio-Gemüse und Samengärtnerei. Dass diesmal Kleinstgärtner auch auf ihre Rechnung kommen, freut mich besonders.

In zahlreichen Beispielen werden Balkon-, Terrassen- und Kleinstgärten vorgestellt und zum Teil mit Handskizzen detailgenau erklärt.  Dazu gibt es Bauanleitungen für Wurmkompost (habe ich dann auch gleich nachgebaut und dieses Jahr schon den ersten Kompost geerntet), Tröge mit Wasserreservoirs und andere Bewässerungssysteme, Ranksysteme und vieles mehr.  Vom Samen, über den Boden bis zum Mulchen und Ernsten wird alles erklärt. Es bleiben kaum noch Fragen offen.

Natürlich fehlen auch die umfassenden Pflanzenbeschreibungen nicht, übersichtlich gegliedert in Kräuter, Rank-, Blatt- und Fruchtgemüse.  Und wie in den anderen Büchern der Autorin auch gibt es wieder Tipps und Tricks von Arche Noah GärtnerInnen, die aus ihrer Praxis berichten.

Resümee

Mit diesen 3 Büchern kann man voller Energie in die Gartensaison in der Stadt starten. Eine mögliche Überforderung ob der Vielfalt zu Beginn geht schnell in eine Expeditionsgeist über. Die Suche nach dem geeigneten Ort selbst in einer Wohnung ohne Balkon oder Terrasse wird zum Abenteuer. Wer etwas mehr Platz hat findet viele Ideen, wie auch der kleinste Raum produktiv genutzt werden kann, insbesondere indem man die die dritte Dimension, die Höhe, durch Rankgerüste ausnutzt. Oder man sucht sich eben einen “freien” Platz in seiner Umgebung, eine ungenutzte Brache, ein Stück Grün, das nicht genutzt wird und niemandem fehlt. Ein gutes Beispiel für letzteres ist der Längenfeldgarten, der nun bereits im 4. Jahr genutzt wird und stetig wächst.

Also, worauf noch warten, erdet euch, baut euch eure eigene Zukunft! Und berichtet hier in Kommentaren über eure Erfahrungen.

 

Moosgraffiti

via http://www.rebelart.net

Subversiv künstlerisch tätig sind ja viele. Jetzt kommt auch noch der Begriff ölologisch dazu und wir sind beim Moosgraffiti. Hier ein Rezept dazu:

  • Eine gute Handvoll Moos (grob gereinigt)
  • 2-3 Tassen Buttermilch oder Joghurt
  • (manche verwenden stattdessen auch Bier)
  • Einen Teelöffel Zucker
  • etwas Wasser

Ergänzende Tipps (04-2013):

  • Moos kann ev. auch im Blumenladen gekauft werden
  • EM bzw. Dünger aus dem Bokashi dazumixen
  • mit Kleber befestigen (organischer Kleber, bspw. Eiweißglasur oder lebensmittelechter Kleber, bspw. Haftkleber für Dritte Zähne ;-)
  • Moosgraffiti insbesondere am Anfang feucht halten

alles in den Mixer und bei niedriger Stufe mixen. In ein Gefäß abfüllen und auf zum geeigneten Standort. Dieser sollte feucht und schattig sein und eine raue Oberfläche haben. Pinsel auspacken und loslegen.

Wenn der gewählte Ort nicht von Natur aus regelmäßig befeuchtet wird, dann sollte man von Zeit zu Zeit einmal mit einer Sprühflasche daran vorbeigehen und das Moos befeuchten.

Hier gibt es auch noch eine schöne bebilderte Anleitung.

Weitere Tipps und Bilder:

Ergänzende Links:

Dieser Beitrag am 10.4.2013 upgedatet. Einige Links und Tipps wurden ergänzt bzw. korrigiert.

Guerilla Gardening in Wien II

Guerilla Garten Längenfeldgasse (c) ggardening.blogsport.eu

Es ist schon spannend … da schreibt man einmal einen Artikel über ein wirklich spannendes Thema und ohne, dass man es aktiv weiter verfolgt holt es einen immer wieder ein. Der oben genannte Artikel über Guerilla Gardening in Wien ist noch immer der jedes Monat meist gelesene Artikel in meinem Blog, obwohl er bald sein 3-jähriges Bestehen feiert und (um das auch ganz ehrlich zu sagen) nicht einmal sehr informativ ist. Ein paar Links und ein paar allgemeine Worte zum Thema … fertig.

Das Interesse am Thema scheint aber wirklich groß zu sein und um noch einmal ehrlich zu sein: Mein Interesse daran ist auch groß.

In der Zwischenzeit hat sich in Wien einiges getan. Es gibt mehr Aktionen und Initiativen. Neben den Guerillagärtnern (die Aktivitäten scheinen aber etwas eingeschlafen zu sein) aus dem Ursprungsartikel ist die Gruppe AG Moos (was für ein netter Name) aktiv oder auch Sylvie Proidl und Kampolerta mit der Aktion Krasse Kresse. Beide dürften auch meinen Blogeintrag gelesen haben, denn von beiden habe ich ein Email bekommen – und viel zu spät beantwortet, noch einmal ein ganz großes “Es Tut mir leid!” auf diesem Weg. Mit Ausnahme von Kampolerta fristen diese Initiativen aber gewissermaßen ein Mauerblümchen-Dasein.

Und das ist dann auch schon das Stichwort und der Auslöser dafür, dass ich das Thema wieder aufnehme. Denn am 31.3.2011 wird der Guerilla Gardening Frühling mit der Aktion Mauerblümchen in Wien lautstark und friedlich mit einem Marsch eröffnet. Und schon 2 Wochen vorher laden die Leute von KuKuMA unter dem Titel “Eine andere Stadt ist pflanzbar” zum Planungstreffen für den bereits im letzten Jahr bepflanzten öffentlichen Freiraum bei der U6-Station Längenfeldgasse ein. Und das sogar in 3 Sprachen (deutsch, englisch, türkisch). Dem ersten interkulturellen Guerilla Garten in Wien steht also nichts mehr im Wege.

Die Stadt braucht noch viel mehr dieser Aktionen. Wien ist ja einen sehr grüne Stadt und das heften sich die Stadtvorderen auch immer wieder auf die Fahnen. Wenn man dieses Grün aber genauer betrachtet, dann wird man schnell entdecken, dass die Nutzungsmöglichkeiten sehr eingeschränkt sind. Viel Platz für Spiel und Sport, viel (barocke Über)Gestaltung mit damit verbundenen Schildern, die ein Betreten verbieten und natürlich Platz für Hunde und deren BesitzerInnen. Doch wo ist der Platz, den wir selbst gestalten und für uns nutzen können. Bedeutet “Öffentlicher Raum” nicht auch, dass die Öffentlichkeit ihn besitzt und (mit)gestalten kann? Die Grünen, die neuerdings in der Stadtregierung sitzen wollen Gemeinschaftsgärten in jedem Bezirk. Doch wer plant sie und wer wird eingebunden?

Ich kenne so viele (vor allem junge Menschen), die einfach losstarten und den Raum einnehmen wollen. Doch bläst auch in dieser Richtung ein neuer Wind durch die Stadt? Eine Ankündigung dafür gibt es ja schon seit fast 2 Jahren. Es braucht aber auch die Rahmenbedingungen dafür und die Offenheit Dinge zuzulassen, die vielleicht nicht ganz so ablaufen, wie das in den Programmen vorgedacht wurde.

Naja, wir werden ja sehen. Man soll auch nicht Unmögliches Verlangen und weil ich grad wieder einmal Michael Braungart sagen gehört habe, dass den Amerikaner nichts Besseres als Bush passieren hätte können, weil er eben nichts gemacht hat und daher die Amis gezwungen hat selbst aktiv zu werden (in Bezug auf Innovation und Umweltschutz), sollten wir vielleicht (zur Sicherheit) auch diesen Weg gehen. Ich hab schon einmal eine Facebook-Seite für Guerilla GärtnerInnen in Wien eröffnet. Jetzt müsst ihr nur noch den Weg dorthin finden und wir können die Stadt erobern ;-)

Ich freu mich auf euch!

Aus Angst vor §278a kein Produktname

Die Biofach 2011 ist vorbei für mich und mein kleines Highlight der Fachmesse kann ich hier nicht benennen. Ihr seht den Produktnamen im Bild links. Warum glaube ich, dass ich den Produktnamen im Kontext mit manchen anderen Begriffen im Text und den tags dazu nicht schreiben kann?
Kurzer Exkurs zum §278a. In Österreich hat dieser Paragraph, der u.a. eine Folge der Ereignisse in New York im Jahr 2001 ist, einen gewissen Bekanntheitsgrad bekommen. Auch im Ausland ist zwischenzeitlich über die teilweise skurrile Anwendung des Paragraphen gegen Tierschützer berichtet worden . Letzte Woche habe ich dann noch von einem anderen Fall gelesen, bei dem dieser Paragraph auch zur Anwendung kommen könnte. Als ich mich nun hingesetzt habe und einen Bericht über eben das Produkt, das ihr am Bild sehen könnt, schreiben wollte, musste ich an den 278a denken. Die Worte, die ich für den Titel gewählt habe im Zussammenhang zu denen, die auch im Text dann vorkommen, hat mich kurz einmal innehalten lassen. Kann man das angesichts der Vorfälle in Österreich derzeit überhaupt schreiben? Ist man damit vielleicht am Radar der “Terrorfahnder”? Oder ist alleine das kritische Schreiben über die Anwendung des Paragraphen selbst schon ein Grund beobachtet zu werden?

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Guerilla Gardening in Wien

Guerilla Gardening ist in Mode. Es wird als eine Form des politischen Aktionismus gegen Brachen (vor allem in der Stadt, nicht selten Objekte von Immobilienspekulation) und stadtplanerische Monotonie eingesetzt. Die Aktivitäten reichen vom Werfen kleiner Saatbomben über quasi öffentliche Gemüsebeete bis hin zur Begrünung eines ganzen Platzes in einer einzigen Nacht mit über 1000 Menschen (Projekt “Have På En Nat” – Leider konnte ich dazu noch keine Dokumentation im Netz finden).

In Österreich gibt es auch bereits Aktivisten. Wie viele Dieser Aktionen sind sie natürlich nicht organisiert sondern finden spontan und unkoordiniert statt. guerillagaertner.com bietet dazu eine Plaatform um in Kontakt mit anderen Interessierten zu kommen.

Mich hat das natürlich auch gleich zu einer Idee veranlasst: ich sage nur PARK(ing) Day und Autofreier Tag. Alle interessierten Wiener und WienerInnen und natürlich alle Anderen, die an diesen Tagen im September in Wien sind, sollten sich die Tage schon einmal im Kalender eintragen und frei halten.

inspiriert durch vital-genuss.